Bericht aus der

Online vom 23.05.2016

Mit der flachen Seite des Maurerhammers drauf: Das Nagelturnier des MGV Oberndorf-Rüppershausen war am Wochenende ein voller Erfolg. Foto: anka

Nagelturnier in Rüppershausen feierte Premiere

Stählerne muss ins Hölzerne

anka -  Es sollte eine besondere Veranstaltung sein, die Pierre Roth aus der Taufe heben wollte. Und tatsächlich, der Initiator traf den Nagel buchstäblich auf den Kopf. Mit dem MGV Oberndorf-Rüppershausen stand zudem ein Organisator parat, der die Premiere des ersten Wittgensteiner Nagelturniers gelingen ließ. Der Sieger auf der „Alten Brache“ in Rüppershausen hieß am Ende Hermann Wunderlich.

Er gewann damit die Premiere vor Christian Schmidt aus Glashütte, Sebastian Weber aus Feudingen und Bernhard Reh aus Rüppershausen. Gleich zu Beginn ging es hoch her. Die Männer, die gegeneinander antraten, kämpften um verschiedene Preise. Das Turnier verlief in drei Blöcken: Nach der Gruppenauslosung überprüfte ein Schiedsrichter die Nägel auf die gleiche Länge, damit Chancengleichheit beim Einhauen herrschte. Der Rest war großer Sport: Schlag um Schlag hauten die Akteure die stählernen Stifte in die hölzernen Stämme.

Wer seinen Nagel als erstes bündig mit dem Holz eingeschlagen hatte, erhielt für diese Runde zehn Punkte. Für den Zweiten gab es acht, den Dritten sechs, den Vierten vier und den Letzten zwei Punkte. Außerdem musste der Letztplatzierte eine Runde ausgeben. Nach insgesamt fünf Runden in dieser Gruppierung wurden die Teilnehmer erneut zu neuen Gruppen ausgelost. Dieses Verfahren fand insgesamt dreimal statt. Der Spieler mit den meisten Punkten, letztlich Hermann Wunderlich, bekam als Preis 50 Liter Fassbier, der Zweite 30 Liter Fassbier, der Dritte 20 Liter Fassbier und der Vierte einen Kasten Flaschenbier.

Pierre Roth, der die Idee für dieses Event hatte, berichtete von anfangs kleinen Schwierigkeiten mit den Anmeldungen. Außerdem seien auch noch am Samstag, bevor das Turnier stattfand, Abmeldungen eingegangen. Dennoch sei er für den ersten Durchgang durchaus zufrieden mit der Teilnehmeranzahl. Es starteten rund 20 Leute im Wettkampf gegeneinander. Aber nicht nur für die Männer, die im Wettkampf gegeneinander starteten, gab es die Möglichkeit, zu nageln. Auch für Kinder und Familien waren Klötze aufgestellt, sodass jeder die Möglichkeit hatte, es mal auszuprobieren.

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